Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ – Referenzkommune Kreis Siegen-Wittgenstein

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Stichworte:
Schule
Hauptverantwortlich: Kreis Siegen-Wittgenstein
Sonstige Beteiligte:

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW

Europäischer Sozialfonds (ESF)

Kurzprofil:

Kreis Siegen-Wittgenstein
Regierungsbezirk Arnsberg
Einwohner: 276.944 (IT.NRW, 31.12.2019)
Fläche: 1132,89 km²

Anlass:

Schaffung von beruflichen Perspektiven für junge Menschen

Ziel:

Ziel des Projektes ist es, allen Schülerinnen und Schülern eine individuelle Laufbahnplanung aufzuzeigen sowie die Vermeidung von Warteschleifen mit Hilfe systematischer Koordinierungsprozesse.

Umsetzung:

Viele junge Menschen haben oftmals noch keine konkreten Vorstellungen von der Berufswelt und der Gewinnung eines geeigneten Ausbildungsplatzes / Studienplatzes. Um Schülerinnen und Schülern berufliche Perspektiven aufzuzeigen und sie gleichzeitig auf das berufliche Leben vorzubereiten, hat das Land NRW seit 2012 das Projekt „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ ins Leben gerufen. Mit Hilfe gezielter Förderprogramme erhalten die Schülerinnen und Schüler während ihrer Schullaufbahn eine systematische und umfassende Berufs- und Studienorientierung. Diese beinhaltet u.a. eine Potentialanalyse, Praxiskurse Berufserkundungstage sowie gezielte Praktika in regionalen Betrieben. Vor dem unmittelbaren Wechsel in die Berufswelt erhalten die Schülerinnen und Schüler eine schriftliche Anschlussvereinbarung.

Am Projekt beteiligen sich insgesamt alle 53 nordrhein-westfälischen Kreise und kreisfreien Städte. Um die Aktivitäten vor Ort zu bündeln und die relevanten Akteure im Prozess zu vernetzen, gibt es in jeder Kommune eine Kommunale Koordinierungsstelle. Diese sorgt für einen interkommunalen Erfahrungsaustausch und verknüpft sinnvoll bestehende Ressourcen und Projekte. Das Arbeitsministerium NRW unterstützt das Projekt und koordiniert die Thematik auf Landesebene.

Gefördert wird das Projekt KAoA durch den Europäischen Sozialfonds (ESF). Der ESF verfolgt das Ziel, allen Menschen berufliche Perspektiven aufzuzeigen und fördert aus diesem Grund praxisnahe und arbeitsmarktbezogene lokale, regionale und bundesweite Projekte. Die Schwerpunkte liegen u.a. in der Förderung von Bildung, Ausbildung und Berufsbildung, dem Ausbau von Kompetenzen sowie dem Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt.

Der Kreis Siegen-Wittgenstein ist bereits seit Beginn des Projektes mit dabei und ist eine von sieben Referenzkommunen. Auch im Kreis Siegen-Wittgenstein werden die Schulen aktiv in den Prozess eingebunden und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern durch zahlreiche Angebote und Maßnahmen eine systematische berufliche Orientierung. Um das Projekt erfolgreich in die Schulen und in die Wirtschaft zu tragen, wurden anfangs fünf „Regionalkonferenzen“ unter dem Motto: „Wirtschaft trifft Schule“ durchgeführt. So konnten in einem gemeinsamen Dialog die Möglichkeiten und Grenzen betrieblicher Berufsfelderkennung thematisiert werden. Neben einer Online-Buchungsplattform für Berufsfelderkundungen wurde 2016 eine eigene Praktikumsbörse eingesetzt. Diese ist sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die regionalen Unternehmen ein hilfreiches Instrument zur Orientierung und Darstellung.

Mit Hilfe der Kommunalen Koordinierungsstelle und der Beteiligung weiterer Akteure wird das Projekt im Kreis Siegen-Wittgenstein von allen Beteiligten geschätzt und kann seit Jahren erfolgreich umgesetzt werden.

(Quelle für Text und Bild: siehe Links)

Finanzierung:

Die Finanzierung erfolgt über Fördermittel des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Rechtsform:
Zusammenarbeit seit:

2012

Kontakt:

Kreis Siegen-Wittgenstein
Koblenzer Straße 73
57072 Siegen

Telefon: 0271 333-0
E-Mail: post@siegen-wittgenstein.de


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