Koordinierungsstelle "Frühe Hilfen" und gemeinsamer Familienhebammendienst

Kreis Heinsberg, Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg (Rhld.), Hückelhoven

Hauptverantwortlich: Kreis Heinsberg
Sonstige Beteiligte:
Kurzprofil:

Kreis Heinsberg
Regierungsbezirk Köln
Einwohner: 252.527 Einwohner (Stand: 31.12.2015, Quelle: Kreis Heinsberg)
Fläche627,99 km²

Anlass:

Bildung eines gemeinsamen Finanzpools, um Finanzmittel der „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ städteübergreifend bereitzustellen.

Ziel:

Ziel des Projekts ist die Schaffung von Synergien sowie eine qualifizierte und effiziente Aufgabenwahrnehmung im Bereich der „Frühen Hilfen“.

Umsetzung:

Der Einsatz von Familienhebammen, deren Koordination sowie der Aufbau von Netzwerken aller AkteurInnen der „Frühen Hilfen“ wird gemäß Kinderschutzkooperationsgesetzt (KKG) vom Bund finanziell unterstützt. Die Aufgabenwahrnehmung obliegt den örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe (Jugendamt). Um auch städteübergreifend notwendige Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, haben der Kreis Heinsberg und die Städte Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg und Hückelhoven im Rahmen einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung die Errichtung einer gemeinsamen Koordinierungsstelle  „Frühe Hilfen“ beschlossen. Die Koordinierungsstelle und der Familienhebammendienst ist als Stabstelle dem Kreisjugendamt zugeordnet. Zur Ausgestaltung der Stelle stehen das Kreisjugendamt und die beteiligten Kommunen in einem regelmäßigen Kontakt. Verwendete finanzielle Mittel werden gegenüber den Stadtjugendämtern jährlich nachgewiesen.

Finanzierung:

Die Finanzierung erfolgt über die bewilligten Zuwendungen sowie einem Eigenanteil von 20% der beteiligten Kommunen. Diese werden dem Kreis jährlich zur Verfügung gestellt.

Rechtsform:

öffentlich-rechtliche Vereinbarung

Zusammenarbeit seit:

2014

Kontakt:

Kreisjugendamt Heinsberg

Hans-Jürgen Oehlschläger (Amtsleiter)
Telefon: 02452/13-5101
E-Mail: info@kreis-heinsberg.de