EUREGIO Rhein-Waal

Kleve, Alpen, Bedburg-Hau, Düsseldorf, Duisburg, Emmerich am Rhein, Goch, Hamminkeln, Hünxe, Kalkar, Kranenburg, Moers, Rees, Rheinberg, Sonsbeck, Uedem, Wesel, Weeze, Xanten, Kreis Kleve, Kreis Wesel

Hauptverantwortlich: Kleve
Sonstige Beteiligte:

Die 29 niederländischen Gemeinden mit Mitgliedschaft in der Euregio sind: Arnhem, Berg en Dal, Bergen, Beuningen, Boxmeer, Cuijk, Druten, Duiven, Doesburg, Ede, Gennep, Grave, Heumen, Lingewaard, Lith, Mill en Sint Hubert, Montferland, Mook en Middelaar, Nijmegen, Oude IJsselstreek, Overbetuwe, Renkum, Rheden, Rijnwaarden, Sint Anthonis, Wageningen, West Maas en Waal, Westervoort, Wijchen, Zevenaar

Kurzprofil:

20 deutsche und 29 niederländische Kommunen

Anlass:

Aus der Regio Rhein-Waal wurde 1993 die Euregio Rhein-Waal. Auf der Grundlage des Vertrages von Anholt (23.05.1991) wurde die Euregio Rhein-Waal der erste grenzüberschreitende, öffentlich-rechtliche Zweckverband in Europa.

Die Euregio Rhein-Waal hat sich von einer losen Organisation für grenzüberschreitende Zusammenarbeit hauptsächlich grenznah gelegener Kommunen zu einem öffentlich-rechtlichen Zweckverband mit 55 Mitgliedern entwickelt.

Ziel:

Ziel des Projektes ist die Förderung der Integration und die Überwindung nationaler Grenzen  für die Euregio Rhein-Waal. Die Euregio will diese Ziele durch interkommunale Zusammenarbeit und strategische Zusammenarbeit mit Instanzen und Behörden realisieren. Dabei ist eine wichtige Aufgabe der Euregio, in breiten Kreisen das Bewusstsein für grenzüberschreitende Gemeinsamkeit und Zusammengehörigkeit zu stärken. (Quelle: Euregio Rhein-Waal, Website)

Umsetzung:

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Behörden und Institutionen ist aufgrund der teils sehr unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht einfacher geworden. Je intensiver die Zusammenarbeit, um so deutlicher treten Probleme zu Tage, die zwar vor Ort meistens praktisch gelöst werden können, deren Lösung aber rechtlich nicht abgesichert oder kritisch ist.

Es ist insofern erforderlich, gemeinsame Lösungsansätze zu finden und die rechtliche Absicherung einzufordern. Die Erarbeitung erfolgt an „Runden Tischen“, die – grenzüberschreitend besetzt – zu bestimmten Themenfeldern (Katastrophen- oder Hochwasserschutz) gebildet werden, oder in Kommissionen, wie der Deutsch-Niederländischen Raumordnungskommssion und dem niederländischen „Actieteam Grensoverschrijdende Economie en Arbeid“. (Quelle: Euregio Rhein-Waal, Website)

Die Förderberatung der Euregio Rhein-Waal ist erste Anlaufstelle für alle Fragen zur Förderung von Projekten im Rahmen von INTERREG Deutschland-Nederland und grenzüberschreitenden Aktivitäten im Bereich Soziales, Sport und Kultur. Weitere Projekte sind das Rahmenprojekt Priorität II, das „KISS ME“-, „Digipro“- und  das Regional Skill Lab-Projekt.

Finanzierung:

Kostenverteilung über Beitragssatzung

Fördermittel durch EU-Förderungen

Rechtsform:

Die Euregio Rhein-Waal ist ein deutsch-niederländischer Zweckverband, in dem sich 51 deutsche und niederländische Gemeinden, drei deutsche Kommunalverbände sowie je eine deutsche und eine niederländische Handelskammer zusammengeschlossen haben. Das Arbeitsgebiet der Euregio Rhein-Waal liegt in der rund 4,2 Millionen Einwohner umfassenden deutsch-niederländischen Grenzregion rund um die Flüsse Rhein, Waal und Maas.

Zusammenarbeit seit:

1971 / 1993

Kontakt:
Euregio Rhein-Waal
Emmericher Straße 24
47533 Kleve
T: +49-2821-79300
E: info@euregio.org