Gemeinsame Krisen-Hotline im Rheinisch-Bergischen Kreis

Rheinisch-Bergischer Kreis, Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Leichlingen (Rhld.), Odenthal, Overath, Rösrath, Wermelskirchen

Stichworte:
Katastrophenschutz Krisenhotline
Hauptverantwortlich: Rheinisch-Bergischer Kreis
Sonstige Beteiligte:

Fachfirma netconnex

Kurzprofil:

Rheinisch-Bergischer Kreis
Regierungsbezirk Köln
Einwohner: 284.273 (31.12.2024, IT.NRW)
Fläche: 437,32 km²

Anlass:

Krisenerfahrungen, Informationsbedarf, Resilienz

Ziel:

Ziel des Projekts ist es, eine jederzeit verfügbare, ausfallsichere und einheitliche Krisenhotline aufzubauen, die eine bürgerorientierte Kommunikation in Krisen- und Notlagen durch interkommunale Zusammenarbeit dauerhaft sicherstellt.

Umsetzung:

Der Rheinisch-Bergische Kreis und die kreisangehörigen Kommunen haben gemeinsam ein interkommunales Gesamtkonzept für eine Krisenhotline entwickelt.
Die technische Umsetzung erfolgt über eine cloudbasierte, georedundante Callcenter-Lösung ohne Abhängigkeit von festen Standorten.
Jede Kommune behält ihre inhaltliche Kommunikationshoheit, kann das System aber bei Bedarf gemeinsam mit anderen Kommunen nutzen.
Die personelle Besetzung der Hotline erfolgt durch einen gemeinsamen Pool aus Mitarbeitenden aller beteiligten Kommunen.
Zur Sicherstellung eines professionellen Betriebs werden einheitliche Schulungen, Einweisungen und regelmäßige Übungen durchgeführt.
Die Einführung erfolgt schrittweise über eine laufende Projekt- und Pilotphase bis zur geplanten Inbetriebnahme im Sommer 2026.

Finanzierung:

Die Finanzierung erfolgt über geringe, dauerhaft planbare Vorhaltekosten, die durch die gemeinsame Nutzung von Technik und Personal effizient verteilt werden.

Rechtsform:

öffentlich-rechtliche Vereinbarung

Zusammenarbeit seit:

2024

Kontakt:

Rheinisch-Bergischer Kreis
Kreisverwaltung
Am Rübezahlwald 7
51469 Bergisch Gladbach

Links:

Diese Übersicht als PDF herunterladen