Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung teilt mit:
Der Landesbeauftragte für interkommunale Zusammenarbeit, Thomas Hunsteger-Petermann, hat den „Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit 2.0“ ausgelobt.
Ziel ist es, besonders nachahmenswerte und innovative Kooperationsprojekte aus kommunalen Verwaltungen und politischen Gremien sichtbar zu machen und zu würdigen. Im Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 9. Februar 2026 waren 427 nordrhein-westfälische Kommunen eingeladen, sich mit ihren Projekten in sechs Kategorien zu bewerben. Insgesamt wurden 63 Projekte mit rund 280 Beteiligten aus Nordrhein-Westfalen sowie angrenzenden Regionen eingereicht. Nun stehen die Preisträgerinnen und Preisträger fest. Pro Kategorie ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro vorgesehen.
„63 eingereichte Projekte zeigen eindrucksvoll: In Nordrhein-Westfalen wird Zusammenarbeit gelebt. Gerade in herausfordernden Zeiten ist interkommunale Kooperation ein echter Zukunftsmotor – sie bündelt Kräfte, schafft Effizienz und macht Verwaltung leistungsfähiger. Viele Kreise, Städte und Gemeinden gehen diesen Weg bereits konsequent gemeinsam. Mit dem ‚Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit 2.0‘ geben wir diesen Projekten Rückenwind und richten den Scheinwerfer auf die besten Beispiele. Denn klar ist: Wer gemeinsam handelt, gestaltet Zukunft – gemeinsam weiterdenken, gemeinsam mehr erreichen. So bleiben unsere Kommunen stark und handlungsfähig“, sagt Thomas Hunsteger-Petermann, Beauftragter der Landesregierung für interkommunale Zusammenarbeit.
In den einzelnen Kategorien haben folgende Kreise, Städte und Gemeinden mit ihrer interkommunalen Zusammenarbeit überzeugen können:
Kategorie „Pflichtaufgaben und Innere Verwaltung“
Stadt Oberhausen: „KommI – Kommunale Intelligenz (Künstliche Intelligenz für die Kommunalverwaltung)“. Die interkommunale Entwicklungsgemeinschaft „KommI – Kommunale Intelligenz“ bündelt die Kräfte von Kommunen und IT-Dienstleistern zur Entwicklung von KI-Lösungen für die Verwaltung. Ziel ist es, Künstliche Intelligenz souverän, datenschutzkonform und praxisnah in den Verwaltungsalltag zu integrieren. Durch arbeitsteilige Entwicklung und gemeinsame Nutzung entstehen effiziente, nachnutzbare Softwarelösungen. Die Kooperation beschleunigt die Umsetzung, senkt Kosten und stärkt die digitale Handlungsfähigkeit der Kommunen nachhaltig.
Kategorie „Informationsaustausch und Vernetzung“
Stadt Gütersloh: „Urban Stack – Das digitale Ökosystem von Kommunen für Kommunen“. Der „Urban Stack“ bietet Kommunen ein gemeinsames digitales Ökosystem, das sofort einsatzbereit ist und dauerhaft im Verwaltungsalltag verankert werden kann. Er reduziert technische Hürden, bricht Datensilos auf, vermeidet Doppelentwicklungen und ermöglicht die gemeinsame Nutzung digitaler Anwendungen. Gleichzeitig bleiben Datenhoheit und kommunale Selbstständigkeit gewahrt. Durch standardisierte Lösungen, Wissensaustausch und Skaleneffekte stärkt die Kooperation Effizienz, Interoperabilität und Innovationskraft und schafft die technische Grundlage für die Umsetzung gemeinsamer Projekte.
Kategorie „Wirtschaftsförderung und Tourismus“
Kreis Euskirchen: „Tourist-Information der Zukunft (TI) in der Nordeifel“. Der Kreis Euskirchen und seine Kommunen modernisieren gemeinsam die touristischen Anlaufstellen in der Nordeifel grundlegend. Ziel ist es, die Region durch moderne Infrastruktur, digitale Angebote und ein einheitliches Erscheinungsbild zukunftsfähig aufzustellen. Gleichzeitig behalten die einzelnen Standorte ihre individuelle Ausprägung innerhalb der gemeinsamen Marke. Ergänzend sichern Qualifizierungsmaßnahmen die Servicequalität und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig.
Kategorie „Umwelt und Infrastruktur“
Gemeinde Schwalmtal: „Ein interkommunales Medizinisches Versorgungszentrum: Gemeinsam die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sichern“. Die Gemeinden Schwalmtal und Brüggen sichern mit einem interkommunalen medizinischen Versorgungszentrum die ambulante Versorgung im ländlichen Raum. Das Projekt reagiert auf den Ärztemangel und den demografischen Wandel, indem es die medizinische Infrastruktur in kommunaler Trägerschaft fortführt. Der Weiterbetrieb eines bestehenden Zentrums mit zahlreichen Patientinnen und Patienten wird so langfristig gewährleistet. Das Modell ist in Nordrhein-Westfalen bislang einzigartig und hat Vorbildcharakter.
Kategorie „Krisenbewältigung“
Rheinisch-Bergischer Kreis: „Gemeinsame Krisen-Hotline im Rheinisch-Bergischen Kreis“. Der Rheinisch-Bergische Kreis und seine Kommunen haben eine gemeinsame, digitale Krisenhotline aufgebaut, um die Bevölkerung in Notlagen schnell und verlässlich zu informieren. Die Lösung ist ausfallsicher, skalierbar und ermöglicht eine flexible Nutzung durch alle beteiligten Kommunen. Durch gemeinsame Schulungen und Übungen wird eine einheitliche und professionelle Krisenkommunikation sichergestellt. Die Kooperation stärkt die Resilienz und Reaktionsfähigkeit der kommunalen Strukturen nachhaltig.
Kategorie „Shared Service Center“
Gemeinde Bad Sassendorf: „Das interkommunale Sozialamt“. Das interkommunale Sozialamt mehrerer Kommunen schafft eine gemeinsame Struktur für die Bearbeitung komplexer sozialrechtlicher Fälle. Ziel ist es, Fachwissen zu bündeln, Prozesse zu vereinheitlichen und die Qualität der Entscheidungen zu erhöhen. Gleichzeitig entstehen attraktive Spezialisierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende. Das Modell reagiert auf Fachkräftemangel und steigende Anforderungen und stärkt die Leistungsfähigkeit der beteiligten Verwaltungen nachhaltig.
Die eingereichten Projekte wurden anhand der Kriterien „Gewinn der Kooperation“, „Innovationsgrad“ sowie „Nachnutzbarkeit und Nachhaltigkeit“ bewertet. Die Jury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, der drei kommunalen Spitzenverbände Nordrhein-Westfalens sowie der landeseigenen Förderbank NRW.BANK zusammen. Pro Kategorie wurde jeweils eine Preisträgerin oder ein Preisträger ausgewählt. Ausgezeichnet werden ausschließlich Projekte mit mindestens zwei kommunalen Kooperationspartnern.
(Quelle: Pressemitteilung MHKBD 16.04.2026)
Am 24. Februar 2026 hatte die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände NRW zur diesjährigen Jahrestagung Interkommunales.NRW 2026 in Düsseldorf eingeladen.
Gerne haben wir für Sie nun die Vorträge auf unserem Portal zur Einsicht zukommen lassen.
Nutzen Sie die Gelegenheit und verschaffen Sie sich gerne noch einmal einen Eindruck der vorgestellten Projekte und Fachvorträge:
Vorträge
IKZ als Schlüssel für die kommunale Zukunft – gpa NRW
IstaG-Modell Wohnen – Drensteinfurt, Everswinkel, Havixbeck, Sendenhorst , Telgte, Warendorf
Interkommunales Augmented-Reality-Projekt in Ostwestfalen-Lippe – OWL IT
Pilotprojekt Grünzug E Qualifizierung des Regionalen Freiraumsystems-RVR Ruhr
Erneuerbare Energien Beteiligungs-und Entwicklungsgesellschaft im Kreis Olpe- EEBE
Am 24. Februar 2026 fand in Düsseldorf die Jahrestagung INTERKOMMUNALES.NRW 2026 statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Verbänden und Landesbehörden kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, erfolgreiche Projekte und Zukunftsthemen der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) in NRW zu diskutieren. Die Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen – Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW – wurde durch das Ministerium für Kommunales, Heimat, Bau und Digitalisierung NRW finanziell unterstützt und gemeinsam umgesetzt.
Die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände in NRW wurde als prominentes Beispiel und Leuchtturm interkommunaler Kooperation in Nordrhein-Westfalen hervorgehoben. Sie zeigt seit Jahren, wie durch abgestimmtes Handeln und gemeinsame Strategien Synergien im kommunalen Raum geschaffen werden können, um Einfluss auf die Landespolitik und die Wahrnehmung kommunaler Interessen zu nehmen.
Übereinstimmend wurde deutlich: Interkommunalen Zusammenarbeit ist für die kommunale Zukunft alternativlos. Kommunen stehen unter steigendem Druck – demografisch, finanziell, personell und technisch. Kooperation ist stets ein Garant für Leistungsfähigkeit, Verwaltungsmodernisierung und stabile kommunale Daseinsvorsorge.
Ein wichtiges Ergebnis der vorgestellten Analysen ist, dass Kreise bewährte und verlässliche Kooperationspartner sind. Viele Städte und Gemeinden nutzen die Kreisstrukturen als organisatorische und fachliche Grundlage für gemeinsame Lösungen – sei es in Personalverwaltung, Digitalisierung, Energie oder Raumplanung. Die Chance der interkommunalen Zusammenarbeit wird in der Praxis bei einigen Themen noch immer zu wenig genutzt. Gerade im sozialen Bereich können insbesondere kleinere Kommunen in Zukunft weitere Felder der Kooperation erschließen.
Die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA) stellte in ihrem Fachvortrag interessante Erkenntnisse vor: Je angespannter die Haushaltslage, desto eher suchen Kommunen nach interkommunalen Lösungen. Diese entstehen besonders zwischen Kommunen gleicher oder ähnlicher Größenordnung, aber stets auf der Basis von Vertrauen und Kompromissbereitschaft. Rund drei Viertel aller interkommunalen Kooperationen sind dauerhaft etabliert – ein starker Beleg für ihre Nachhaltigkeit. Ausdrücklich wurde darauf hingewiesen, dass es lohnt, auch bei Schwierigkeiten im Gespräch zu bleiben und an der Kooperation festzuhalten.
Herr Thomas Hunsteger-Petermann, Beauftragter der Landesregierung für Interkommunale Zusammenarbeit, betonte ausdrücklich, dass interkommunale Zusammenarbeit nicht mit einem reinen Sparinstrument verwechselt werden darf. Vielmehr gehe es darum, kommunale Aufgaben überhaupt flächendeckend, bürgerorientiert und rechtssicher wahrnehmen zu können – insbesondere angesichts knapper personeller und fachlicher Ressourcen.
Praxisbeispiele aus NRW zeigten die thematische Vielfalt und die Innovationsfreudigkeit von Kooperationen auf. Diese reicht von einem Augmented-Reality-Projekt (OWL-IT) über die Sicherung regionaler Grünzüge (Regionalverband Ruhr) bis hin zu einer Wohnungsbaugenossenschaft im Münsterland, die der Region helfen soll, Fachkräfte zu binden, indem nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch adäquater Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann.
Die Jahrestagung machte deutlich: Interkommunale Zusammenarbeit ist der Schlüssel für eine leistungsfähige, moderne und zukunftsfeste Kommunalverwaltung. Gemeinsam handeln, Ressourcen bündeln und Wissen teilen – das ist der Weg in die Zukunft.
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen des 2.Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit haben wir für Sie eine Sammlung von Fragen und Antworten sowie die wichtigsten Rahmendaten des Landespreises zusammengestellt.
Über folgenden Link gelangen Sie zum FAQ.
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit dem 1. Dezember 2025 können Sie Ihre Interkommunalen Projekte zum „2. Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen“ einreichen.
Die Gewinnerkooperation erhält pro Kategorie ein Preisgeld von 10.000 €. Stellen Sie Ihr Projekt vor. Die Kategorien sind:
• Sonderkategorie Shared Service Center
• Kommunale Pflichtaufgaben und Innere Verwaltung
• Informationsaustausch und Vernetzung
• Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur
• Umwelt, Planung und Infrastruktur
• Interkommunale Zusammenarbeit in der Krisen-bewältigung
Der 2. Landespreis belohnt die Wirkung des eingereichten Projekts und richtet sich nach 3 Kriterien:
• Gewinn der Kooperation
Der Mehrwert einer Kooperation bezieht sich auf den Gegenstand der Kooperation, beispielsweise Einsparung von Ressourcen, beschleunigte Verfahren oder eine neue Qualität einer Dienstleistung.
• Grad der Innovation der Kooperation
Neuartig sind Kooperationsprojekte, die mit einer neuen Zielsetzung, in einer neuen Form oder mit neuen Kooperationspartnern aufwarten. Dazu gehören auch komplexe digitale Ansätze (Bsp. Smart City oder Smart Region). Ziel ist vorrangig, unbekanntere Kooperationsmuster zu ermitteln und zu verbreiten.
•Zukunftsfähigkeit, Nutzbarkeit und Nachhaltigkeit
Die langfristige Ausrichtung sowie die Nutzbarkeit und Überlebensfähigkeit von Kooperationen drücken sich sowohl über die Zielsetzung und die Form der Kooperation aus, aber auch über deren Akzeptanz im Umfeld. Aspekte der Nachhaltigkeit fließen ebenfalls in die Zukunftsfähigkeit einer Kooperation ein.
Ihr Projektbeitrag ist bis spätestens zum 09. Februar 2026 ausschließlich digital über die Bewerbungsseite 2. Landespreis IKZ einzureichen.
In einem FAQ haben wir für Sie eine Sammlung von Fragen und Antworten sowie die wichtigsten Rahmendaten des Landespreises zusammengestellt.
Selbstverständlich erhalten Sie während des gesamten Wettbewerbs Unterstützung über Info@Interkommunales.NRW.
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen lobt den „2. Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit“ in Nordrhein-Westfalen aus, um besonders nachahmenswerte oder innovative Projekte in den Fokus der kommunalen Verwaltungen, aber auch der politischen Gremien zu rücken.
Bereits der 1. Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen traf auf eine hohe Resonanz unter den Städten, Kreisen und Gemeinden. Für den 2. Landespreis werden innovative Kooperationen auf der interkommunalen Ebene in folgenden Kategorien prämiert:
- Kommunale Pflichtaufgaben & Innere Verwaltung
- Informationsaustausch & Vernetzung
- Wirtschaftsförderung, Tourismus & Kultur
- Umwelt, Planung & Infrastruktur
- Interkommunale Zusammenarbeit in der Krisenbewältigung
- Sonderkategorie Shared Service Center
Die Beiträge der Kommunen und Kreise sind ab dem 1. Dezember 2025 bis spätestens zum 9. Februar 2026 digital einzureichen.
Die Einzelheiten hinsichtlich der Teilnahmebedingungen und den Kategorien finden Sie bei Interkommunales.NRW ab dem 1. Dezember 2025. In einer digitalen Sprechstunde beantwortet der Landesbeauftragte für interkommunale Zusammenarbeit, Herrn Hunsteger-Petermann, am 4. Dezember 2026, 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr Ihre konkreten Fragen. Anmeldungen unter Digitale Sprechstunde (Bereits stattgefunden) .
Die Preisträger erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 10.000 €. Sie werden von einer fünfköpfigen Experten–Jury, bestehend aus dem Landesbeauftragten für interkommunale Zusammenarbeit, Vertretern der drei kommunalen Spitzenverbände und der NRW.BANK, ausgewählt.
Die Preisverleihung an die Landespreisgewinner in den einzelnen Kategorien erfolgt im Rahmen einer persönlichen Übergabe durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen am 15. April 2026.
Während des Wettbewerbs werden die Teilnehmenden über die Bereitstellung von FAQ´s, Newsletter sowie digitale Sprechstunden betreut. Hierzu werden weitere Informationen folgen.
Auch im kommenden Frühjahr dürfen wir Sie herzlich zu unserer durch das Ministerium für Kommunales, Heimat, Bau und Digitalisierung NRW geförderten Jahrestagung INTERKOMMUNALES.NRW 2026 gemeinsam mit Vertretern aller drei kommunalen Spitzenverbände (Städtetag NRW, Landkreistag NRW, Städte- und Gemeindebund NRW) und dem Beauftragten der Landesregierung für interkommunale Zusammenarbeit einladen.
Herr Hunsteger-Petermann, Landesbeauftragter, wird die Vorhaben des Ministeriums zur Vernetzung und Weiterentwicklung der interkommunalen Zusammenarbeit in NRW vorstellen.
Wie in den vergangenen Jahren präsentieren wir die vielfältigen Gestaltungsformen der interkommunalen Kooperation anhand von praxisnahen Erfahrungsberichten. Mit den Themen Jugend und Familie, Digitalisierung, Raumplanung, Sicherheit und Wohnungsbau deckt die diesjährige Jahrestagung ein breites Spektrum zukunftsweisender Kooperationen in Nordrhein-Westfalen ab.
Die Jahrestagung findet am Dienstag, 24. Februar 2026, im Lindner Hotel Airport, Düsseldorf, statt. Ihre Anmeldungen für die kostenfreie Jahrestagung Interkommunales.NRW 2026 nehmen wir gern unter folgenden Link entgegen.
Die Tagesordnung finden Sie hier.
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen der Veranstaltung Interkommunales.NRW haben der Bürgermeister der Gemeinde Bad Sassendorf, Herr Malte Dahlhoff, und Herr Tim-Fabian Römer, Fachbereichsleiter der Gemeinde Bad Sassendorf, Ihr interkommunales Projekt im Bereich Soziales vorgestellt.
Gemeinsam mit der Stadt Erwitte und den Gemeinden Ense und Welver hat die Gemeinde Bad Sassendorf im Bereich Soziales ein Spezialisten-Sharing implementiert und kontinuierlich etabliert.
Im Rahmen des Online-Spotlights wurden die Ausgangslage, die Planung, die Herangehensweise und die Umsetzung vorgestellt. Auch die Herausforderungen und die damit verbundene Vorgehensweise wurden im Rahmen einer Präsentation mit anschließender Diskussion genau vorgestellt.
Die Präsentation kann nun über folgenden Link abgerufen werden.
Die interkommunale Zusammenarbeit bietet Kommunen zahlreiche Vorteile, indem sie Ressourcen effizienter nutzen, Expertenwissen teilen und innovative Lösungen für gemeinsame Herausforderungen entwickeln können. Interkommunale Zusammenarbeit stärkt die kommunale Gemeinschaftsarbeit.
Im Rahmen unserer Online-Spotlight Reihe zeigen wir durch die Vorstellung von Praxisbeispielen aus erster Hand, wie interkommunale Zusammenarbeit in unseren Kommunen gelebt und umgesetzt wird. Spannende Erfahrungsberichte zeigen, wie interkommunale Kooperationen systematisch und gewinnbringend gestaltet werden können.
Wir freuen uns daher, Ihnen in diesem Spotlight ein erfolgreiches Projekt aus dem Bereich Soziales vorzustellen.
Die Gemeinde Bad Sassendorf hat im Rahmen einer Verwaltungsvereinbarung gemeinsam mit der Stadt Erwitte und den Gemeinden Ense und Welver eine interkommunale Kooperation vereinbart, die sich mit dem Themenfeld des Spezialisten Sharing beschäftigt.
Der demografische Wandel, Fachkräftemangel und steigendes Fallaufkommen stellen die Kommunen vor erhebliche Herausforderungen, sowohl in der Sachbearbeitung als auch in der Betreuung und Beratung der Bürgerinnen und Bürger. Des Weiteren steigen die rechtlichen Anforderungen, der Bedarf an Spezialwissen aufgrund diverser Novellierungen für die Fallbearbeitung nimmt zu, wodurch die Bearbeitung einzelner Themenfelder zunehmend komplexer wird.
In der Interkommunalen Kooperation zwischen den beteiligten Kommunen wurde schnell die Erkenntnis gezogen die Bündelung von Wissen und den Austausch zwischen den Kommunen zu intensivieren und entsprechendes Spezialwissen für alle Kommunen abrufbar zu machen. Hierzu wurden interkommunalen Back-Office Strukturen in Form einer Kompetenzstelle geschaffen.
Wie das Projekt „Interkommunales Sozialamt“ erfolgreich organisiert und gestaltet wurde und wie es zukünftig weiterentwickelt wird, stellen Ihnen der Bürgermeister der Gemeinde Bad Sassendorf, Herr Malte Dahlhoff, und Herr Tim-Fabian Römer, Fachbereichsleiter der Gemeinde Bad Sassendorf, auf dem Online-Spot vor.
Die digitale Veranstaltung findet am Donnerstag, den 09.10.2025 von 10:00 bis 11:00 Uhr statt.
Nutzen Sie die Chance und melden Sie sich für den kostenlosen Online-Spot an!
Hier geht es zur Anmeldung!
Am 27. Mai 2025 hatte die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände NRW zur diesjährigen Jahrestagung Interkommunales.NRW 2025 in Unna eingeladen.
In seinem Vortrag stellte Herr Hunsteger-Petermann, Landesbeauftragter für Interkommunale Zusammenarbeit, die Vorhaben des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Vernetzung und Weiterentwicklung der interkommunalen Zusammenarbeit in NRW vor. Hierbei wurden u.a. die Gemeinsame Koordinierungsstelle Rhein Wupper vorgestellt, in der die beteiligten Kommunen die Kompetenzen in der Vermeidung und Bekämpfung des organisierten Sozialleistungsmissbrauchs zukünftig bündeln wollen.
Im Rahmen von praxisorientierten Beiträgen wurden die vielfältigen Formen der interkommunalen Zusammenarbeit in NRW dargestellt. Neben der Vorstellung eines Fachvortrages, der sich mit dem Thema Interkommunalen Zusammenarbeit und Wohnungsnot beschäftigte, wurden auch eine Vielzahl an praxisnahen Interkommunalen Projekten aus den Bereichen Hochwasser- und Starkregenschutz, Digitalisierung, Musikschule, Standesamt und Gemeindekasse vorgestellt.
Nutzen Sie die Gelegenheit und schauen Sie sich die Vorträge im Detail an.
Vorträge
Bericht des Landesbeauftragten
Erkenntnisse zu IKZ aus der überörtlichen Prüfung
Interkommunale Kooperation als Weg aus der Wohnungsnot?
Digitaler Zwilling Rhein-Kreis Neuss
Interkommunale Musikschule der Städte Bocholt Isselburg