Leerstandskataster - Häuserbörse

Hallenberg, Brilon, Marsberg, Medebach, Olsberg, Winterberg

Hauptverantwortlich: Hallenberg
Sonstige Beteiligte:
Kurzprofil:
Stadt Hallenberg
Regierungsbezirk Arnsberg
Einwohner: 4.486 (31.12.2018, IT. NRW)
Fläche: 65,35 km²
Anlass:

Der demographische Wandel macht sich im Stadtbild bemerkbar. Immer mehr Häuser auch im Zentrum der LEADER-Städte sind unbewohnt, verfallen, Mieter und Neukäufer können schwer gefunden werden. Um die Entwicklung des Leerstands zu beobachten und auf die Entwicklungstendenzen reagieren zu können, soll das Leerstandskataster der sechs Städte der LEADER-Region aktualisiert werden.

In Hallenberg war das von der Stadtverwaltung initiierte Projekt „Häuserbörse” schon seit 2003 ein Thema, wobei die Situation damals nicht dramatisch war. In 2008 waren in der Kernstadt Hallenberg rund 18 Immobilien ohne Bewohner.

Ziel:

Die Leerstandskarten sollen Auskunft über das innerörtliche Umnutzungspotential vorhandener Gebäude und das innerörtlich Bauflächenpotential (Baulücken, Brachen und innerörtlicher Freiflächen) geben. Sie bilden die Basis für das weitere Vorgehen.

Es sollen die betroffenen Häuser erfasst, die Besitzer ermittelt und in ersten Gesprächen mögliche künftige Nutzungs-Möglichkeiten erörtert werden. Zusammen mit einem Architekten kann der den Bauzustand festgestellt sowie  Fördermöglichkeiten oder sogar die mögliche Denkmalwürdigkeit erörtert werden.

Umsetzung:

Die regelmäßige Aktualisierung des Katasters ist Grundvorrausetzung dafür, dass weiterhin auch eine gute Beratung für Interessenten und ein aktuelles Baulückenkataster vorliegen. Um eine gute Beratung anzubieten, die zukünftigen Entwicklungen besser einschätzen zu können und danach zu handeln, muss das Leerstandskataster regelmäßig aktualisiert werden. Die letzte Aktualisierung ist 2014 gewesen.

Bei der Maßnahme in 2019 werden die folgenden Kategorien ermittelt:
  • Leerstand (Gebäude ohne Einwohner)
  • Gebäude mit einer Person älter als 75 Jahre
  • Gebäude mit zwei Personen, beide älter als 75 Jahre

Die Karten werden zunächst für eine örtliche Überprüfung z.B. durch die Ortsvorsteher zur Verfügung gestellt. Nach der Einarbeitung der Überprüfungsergebnisse durch den HSK  werden die Karten, als PDF Datei, digital neu aufbereitet.

Das Projekt Häuserbörse war und ist eine gute Gelegenheit, die interkommunalen Beziehungen der Städte des Altkreises Brilon zu forcieren. Die Vermarktung der Häuser wird sich auszahlen, wenn sie wieder bewohnt sind, da Grundsteuern sowie Gebühren in die Stadtkasse fließen. Der Vorteil des günstigen Baulandes auf dem Land ist allerdings ein Nachteil für die Vermarktung älterer Häuser.

(Quelle Text und Bild: s. Links)

Finanzierung:

Anteilig

Rechtsform:

öffentlich-rechtliche Vereinbarung

Zusammenarbeit seit:

2008

Kontakt:

Stadt Hallenberg
Rathausplatz 1
59969 Hallenberg

Telefon: +49 2984 / 303 0
eMail: post@stadt-hallenberg.de
Internet: www.stadt-hallenberg.de