Europa-Radbahn-Grenzenlos Fietsen

Kleve, Kranenburg

Hauptverantwortlich: Kleve
Sonstige Beteiligte:

Stadt Nijmegen (NL)

Kurzprofil:
Stadt Kleve
Regierungsbezirk Düsseldorf
Einwohner: 50.310 (IT.NRW, 31.12.2016)
Fläche: 97,76 km²
Anlass:

Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr (MIV) im Pendler- und touristischen Verkehr zugunsten des Radverkehrs bzw. intermodalen Verkehrs

Ziel:

Die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg wollen die individuelle Bereitschaft, im Alltag Rad zu fahren, aufgreifen und fördern, indem sie ein gut ausgebautes und dichtes Netz an Radwegen zur Verfügung stellen. So wird Radfahren sicher und bequem, wahlweise auch sportlich.

Umsetzung:

Logo Europa-RadbahnDie Europa-Radbahn versteht sich als wichtige und notwendige Ergänzung. Als schnelle und komfortable Trasse lockt sie zum Umstieg auf das Rad und ist zugeschnitten auf die Region. Auf direkter Linie verbindet die Trasse die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg mit dem niederländischen Nijmegen. Wobei nach rechts und links schauen und auch mal abbiegen erlaubt und gewünscht ist!

Der Radweg ist ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Radverkehrsförderung sowie zur nachhaltigen und grenzüberschreitenden Erschließung der Region. Zudem wird die Region nachhaltig erschlossen und die multimodale Mobilität in der ländlichen Region langfristig verbessert.

Die Trasse entsteht auf 11,12 km (ca. 4,67 km Klever Stadtgebiet, ca. 6,45 km Kranenburger Gemeindegebiet) entlang einer stillgelegten Bahntrasse zwischen Kleve und Kranenburg, die zurzeit im Draisinenverkehr touristisch genutzt wird. Die e-Rad Bahn eignet sich zur überregionalen grenzüberschreitenden Verbindung der Städte Nijmegen und Kleve. Im Verlauf der Strecke werden sich Rastplätze mit Abstellanlagen, E-Bike Ladestationen und Fahrradverleih befinden. Auf mindestens drei Metern Breite ist ein Überholen im Zweirichtungsverkehr gewährleistet. Innerorts und an den Knotenpunkten wird die Strecke mit LED beleuchtet.

Die Europa-Radbahn soll im Sommer 2019 fertiggestellt sein.

(Quelle/Bildquelle: www.kleve.de/…/Grenzüberschreitende E-Radbahn,

Flyer Europa RadBahn)

Finanzierung:

Das Gesamtprojekt mit einer Investitionssumme von 6,52 Mio Euro wird im Rahmen des Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt. Für die Strecke entlang der Bahntrasse hat der Bund finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 4,3 Mio Euro (70 % Förderquote) zugesichert. Darüber hinaus fördert das Land Nordrhein-Westfalen mittels einer erstmalig in Nordrhein-Westfalen beispielhaft umgesetzten Co-Finanzierung mit rund 921.000 Euro den Ausbau der grenzüberschreitenden Radwegverbindung. Den verbleibenden Eigenanteil von 1,3 Mio. Euro (15 %) teilen sich die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium zahlreiche Projekte, die den Klimaschutz in Deutschland voranbringen. Mit dem Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr werden die bestehenden Fördermöglichkeiten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ergänzt.

Rechtsform:
Zusammenarbeit seit:

2017

Kontakt:
Stadt Kleve
Die Bürgermeisterin
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Telefon: (02821) 84-0
Mail: stadt-kleve@kleve.de